BERICHTE & EINDRÜCKE

Forschungsseminar: Photographic Transition / Fotografische Übergänge, April 2019

Der Übergang von analogen Bildern zu digitalen Bildern ist sehr komplex und diese beiden Kategorien sind sehr eng miteinander verknüpft. Es gibt keine genaue Grenze zwischen all diesen Entwicklungen der Technologie. Viele Wissenschaftler haben ihre Zeit und Mühe darauf verwendet, Bilder so komfortabel zu gestalten, wie wir es heute kennen. Einer der bekanntesten Ingenieure wäre Steven Sasson, der die Digitalkamera unter dem Namen Kodak erfand. Kodak war jedoch damals für seine Kamerafilme bekannt. Kurz nachdem Kodak tatsächlich die allererste Digitalkamera vorgestellt hat, würden auch viele andere große Unternehmen wie Sony, Nokia, Canon und Fuji auf den Markt kommen und Kodak mit ihren berühmten Kamerafilmen zurücklassen. Kodak konnte auf dem neuen Markt nicht überleben, weil die Leute Kodak immer als ein Kamerafilmunternehmen sehen würden, obwohl Kodak technologisch immer auf dem Laufenden war. Kodak hat es versäumt, seine Innovation der Digitalkameras mit seinem Publikum zu teilen. 

Heutzutage sind die Aufnahmen auf Bildschirmen sehr gut zu sehen, im Gegensatz zur Rückseite, wo alle Bilder auf Papier sind. Der Druck von Bildern ist nicht mehr so verbreitet wie im letzten Jahrhundert. Die Digitalisierung hat in vielerlei Hinsicht einen großen Einfluss auf uns und viel Forschung hat uns dorthin gebracht, wo wir heute stehen. 

In diesem Seminar wurde viel über analoge und digitale Fotografie diskutiert und analysiert. Es zeigte das große Spektrum über Vergangenheit und Gegenwart, das ein größeres Verständnis für den komplexen Übergang von der analogen zur digitalen Fotografie vermittelt.

https://vorlesungsverzeichnis.unibas.ch/de/semester-planung?id=238603

 

 


Swiss DH Exchange, Februar 2019

Die Schweizerische Digitale Geisteswissenschaftliche Börse stand in Flammen #DHX2019

Begonnen hat alles mit einer Besichtigung des DHLab Basel @Bernoullianum, einem Gebäude, in dem früher das ehemalige Basler Observatorium untergebracht war. Es wurden Einblicke in laufende Projekte wie Bernoulli-Euler Online (präsentiert von Tobias Schweizer) und Knora/Salsah (präsentiert von Flavie Laurens & André Kilchenmann) sowie in die Zukunft gegeben. 

Nach diesen früheren Besuchen wurde der Freitagnachmittag in drei Sitzungen mit "Entlassungsgesprächen" mit Zwischenpausen (mehr) organisiert.

Der zweite Tag war den kulturellen und sozialen Aktivitäten und dem Austausch gewidmet. Bei einer digitalen Stadtrundfahrt wurde eine verborgene Seite von Basel entdeckt, die voller Überraschungen steckt. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Besuch des HeK-Museum. Die in der Ausstellung gezeigten künstlerischen Projekte (Pax Award Gewinner 2018) beschäftigten sich mit den sozialen und technischen Fragen des digitalen Zeitalters mit unterschiedlichen Sinnen.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dieser Austausch um jeden Preis fortgesetzt werden muss. Hoffentlich werden Sie bald wieder von dieser Gruppe hören, die bereits mit der Planung eines #DHX202020 konfrontiert sein sollte! 

Möchtest du Teil von #DHX2020 sein? Zögere nicht, uns zu kontaktieren

 

 

 


Langzeitarchivierung von digitalem Wissen, Dezember 2018

Die Langzeitarchivierung oder der Langzeitzugriff ist nach der Digitalisierung in den Geisteswissenschaften ein grosses Thema, da viele Förderorganisationen wie der Schweizerische Nationalfonds (SNF) und die Europäische Kommission (für Horizon 2020 und ERC-Förderanträge) nun verlangen, dass ein Datenmanagementplan vorhanden ist, um Forschungsmittel zu erhalten. Dieser neue Imperativ wirft viele Fragen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft auf. In dieser Veranstaltung wurden Erwartungen und Beiträge im Bereich Datenmanagement und Archivierung diskutiert. Die Konturen des Datenmanagements besser zu verstehen, indem man die notwendige Verbindung zwischen Strategie und Praxis betont. 

Wir hatten so viele großartige Experten wie: Stefan Kwasnitza (Bundesarchiv), Tobias Wildi (docuteam GmbH), Peter Fornaro und Lukas Rosenthaler (DaSCH), Dirk Duellmann (CERN) und Rino Büchel (Eidgenössische Kommission für Kulturgüterschutz).