Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften müssen nachhaltig sein, und der Zugang zu digitalen Ressourcen muss über einen langen Zeitraum möglich sein. Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, können Forschungsdaten als Quelle für neue Projekte genutzt werden. Zuverlässigkeit ist eine weitere grundlegende Voraussetzung, damit digitale Quellen zitiert, wiederverwendet und zitiert werden können. Das Daten- und Dienstleistungszentrum für die Geisteswissenschaften in der Schweiz will zur Lösung dieses Problems beitragen. Es bietet eine zentralisierte Infrastruktur, die auf flexibler und erweiterbarer Software, modernen Technologien und offenen Standards basiert. Damit ist es einfach, bestehende geisteswissenschaftliche Projektdatenbanken mit begrenzter Lebensdauer in eine standardbasierte Form zur Langzeitarchivierung und Wiederverwendung zu migrieren. Wir werden die grundlegenden Konzepte hinter dieser vorgeschlagenen Lösung und unsere ersten Ergebnisse demonstrieren.


SWITCH bietet kollaborativ entwickelte ICT-Lösungen, die es Anwendern in und über die akademische Welt hinaus ermöglichen, in einem global wettbewerbsorientierten Umfeld Spitzenergebnisse zu erzielen.

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Das Digital Humanities Laboratory wurde von Professor Frédéric Kaplanin 2012 gegründet. Es entwickelt neue Rechenansätze, um die Vergangenheit wiederzuentdecken und die Zukunft vorwegzunehmen. Die im Labor durchgeführten Projekte reichen von der Rekonstruktion alter Städte bis hin zum schriftlichen Einfluss der Algorithmen. Die Venice Time Machine ist das Vorzeigeprojekt von DHLAB in Zusammenarbeit mit der Ca' Foscari University. Ziel ist es, 1000 Jahre historische Aufzeichnungen zu digitalisieren und zugänglich zu machen. Das DHLAB bildet eine neue Generation von digitalen Humanisten aus und entwickelt innovative Bildungsprogramme sowie didaktische Technologien.

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Die Swiss Art Research Infrastructure (SARI) setzt sich für einen einheitlichen, niederschwelligen und langfristigen Zugang zu fachspezifischen Referenzdaten ein, die für die kunsthistorische Forschung in der Schweiz von entscheidender Bedeutung sind. Dazu gehört die Übersetzung und Bereitstellung relevanter Thesauri, wie z.B. des Getty Art and Architecture Thesaurus (AAT) in drei Landessprachen, sowie deren Implementierung in Forschungsumgebungen und Bestandsverwaltungssystemen.

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FORS ist das Schweizerische Kompetenzzentrum für Sozialwissenschaften. FORS führt groß angelegte nationale und internationale Umfragen durch, bietet Forschern und akademischen Einrichtungen Daten- und Forschungsinformationsdienste an und führt methodische und thematische Untersuchungen durch.

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Das "Data Life-Cycle Management" (DLCM) wurde ins Leben gerufen, um die neuen Richtlinien im Forschungsdatenmanagement, die von Fördereinrichtungen und Verlagen gefordert werden, zu aktualisieren. Am DLCM-Projekt sind acht Partnerinstitutionen beteiligt. Es wurde am 1. September 2015 nach einer zweijährigen Reifezeit gestartet. Da jede Partnerinstitution bereits wichtige Fragen des Datenmanagements zu lösen hat, bot uns das beteiligte nationale Förderprogramm die Just-in-time-Möglichkeit, unsere jeweiligen Kräfte zu bündeln und sich mit diesem wichtigen und komplexen Thema zu befassen, um der gesamten Schweizer Forschungslandschaft zu dienen.

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Das Projekt "National Infrastructure for Editions – Infrastructure Nationale pour les Éditions" (NIE - INE) ist ein vom FEE Forum für Edition und Erschliessung eingereichtes Projekt, das durch das Programm "Scientific information: access, processing and safeguarding" der Schweizer Universitäten finanziert wird. Die Universität Basel und ihre Partner in Bern, Genf und Zürich sowie die Universitätsbibliothek Basel und die Zentralbibliothek Zürich erhalten 2,36 Millionen Franken von mehr als 5,26 Millionen Franken Gesamtbudget.

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Gemeinsam mit dem Amt für Kultur Baselland und dem Museumsverbund Baselland haben wir eine Vereinbarung über den Austausch von Know-how, um Lösungen für eine zukunftsorientierte und koordinierte Abwicklung der Digitalisierung, der digitalen Langzeitarchivierung sowie der Zugänglichkeit für Öffentlichkeit und Forschung zu finden.  


Innovative Softwarelösungen aus Basel.

Wir entwickeln und vertreiben Bildverarbeitungs- und Visualisierungssoftware, die den visuellen Eindruck eines jeden Materials digital wiedergibt. Wir bieten Dienstleistungen und maßgeschneiderte Lösungen, um das authentische Erscheinungsbild von realen Objekten und Materialien in den digitalen Bereich zu übertragen. Wir bündeln Know-how aus Physik, Wissenschafts- und Computerfotografie, Optik, Computergrafik und Farbwissenschaft. Wir sind ein stolzes Spin-off des Digital Humanities Lab (ehemals Imaging and Media Lab) der Universität Basel.


Das Institut für Computerlinguistik betreibt Forschung und Lehre auf den Gebieten der Computerlinguistik, Sprachtechnologie und Phonetik. Sie bietet Studiengänge und/oder Kurse und Seminare in allen Bereichen an. Im Mittelpunkt der Forschung stehen Systeme zur mehrsprachigen Textanalyse. Dazu gehören statistische maschinelle Übersetzung, Text-Mining, Stimmungsanalyse, Systeme zum Aufbau und zur Suche von parallelen Baumbanken und parallelen Konkordanzen sowie digitale Geisteswissenschaften mit Schwerpunkt auf der Digitalisierung und Kommentierung mehrsprachiger Korpora.


Huma-Num ist eine sehr große Forschungsinfrastruktur, die den digitalen Wandel in der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung erleichtern soll. Im Mittelpunkt von SHS und digitalen Geisteswissenschaften steht eine originelle Organisation, die darin besteht, auf nationaler und europäischer Ebene einen Mechanismus für menschliche (kollektive Konsultation) und technologische (nachhaltige digitale Dienste) Mechanismen einzuführen, der auf einem umfassenden Netzwerk von Partnern und Betreibern basiert.


Die Internationale Buchwissenschaftliche Gesellschaft (IBG) ist seit 1999 ein interdisziplinäres Diskussionsforum für alle, die sich für das Medium Buch, seine historische Entwicklung und seine aktuelle Funktion interessieren.


Das Mandat der Gesellschaft

Ziel der Internationalen Gesellschaft für Empirische Literaturwissenschaft (IGEL) ist es, die empirische Literaturforschung durch interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit zu fördern. Die Gesellschaft unterstützt Bemühungen, wissenschaftliche Methoden zur Erforschung der Struktur und Funktion der Literatur, insbesondere ihrer ästhetischen Funktion, anzuwenden oder deren Anwendung zu erleichtern. Literatur ist allgemein definiert als alle kulturellen Artefakte, die literarische Mittel verkörpern, wie z.B. Erzählgenre, stilistische Variationen und Bildsprache. Die Domäne umfasst Romane, Kurzgeschichten und Gedichte, aber auch Theater, Film, Fernsehen und digitale Medien.


Die 1734 gegründete Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen war die erste Verwirklichung der Idee einer modernen wissenschaftlichen Bibliothek. Bereits im 18. Jahrhundert begann die Bibliothek mit der Entwicklung von Beständen von nationaler und internationaler Bedeutung, die im Laufe ihrer Geschichte kontinuierlich gepflegt wurden. Basierend auf diesen Bemühungen hat die Bibliothek eine Vielzahl von Aufgaben auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene übernommen.


Unsere Kontaktperson im "Department of Foreign Languages and Literatures" der Università di Verona ist Massimo Salgaro.

Das Department of Foreign Languages and Literatures fördert die Erforschung, Ausbildung und Verbreitung von Kenntnissen in Fremdsprachen und Literaturen, insbesondere in Chinesisch, Französisch, Englisch, Deutsch, Russisch und Spanisch sowie Brasilianisches Portugiesisch und Katalanisch.

Das Department zeichnet sich durch ein hohes Maß an Interdisziplinarität und Internationalität in Lehre und Forschung aus. Die Studierenden werden zur Teilnahme an internationalen Mobilitätsprogrammen ermutigt und können auch spezielle Kurse in den Bereichen Handel, Tourismus, Verlagswesen und Lehre besuchen.

Die Studierenden können auch ein höheres akademisches Studium durch die von der Fakultät angebotene Promotion in modernen Sprachen, Literaturen und Kulturen anstreben.


Unsere Kontaktperson in der Università degli Studi di Milano-Bicocca ist Federico Pianzola.

1998 wurden die alten Gebäude der Pirelli-Fabrik zu einem hochmodernen Komplex mit hochmodernen Forschungslabors, großen Studienräumen und Gemeinschaftsräumen für Studenten umgebaut. Ein einzigartiger Universitätscampus in Italien mit 28 Gebäuden, die sich über Mailand, Monza und die Malediven verteilen.  

Seit 1998 baut die Universität die Zukunft, dreht ihren Stadtteil um und bildet junge Studenten zu informierten Erwachsenen aus, die für die reale Welt bereit sind: Die Lage ihrer Hauptgebäude im Nordosten der Stadt und die Nähe zum Bahnhof Greco Pirelli machen die Bicocca Universy gut zugänglich.