Das Fach Digital Humanities antwortet auf die Herausforderungen und Chancen, die die Digitalisierung für die geisteswissenschaftliche Forschung mit sich bringt. Der interdisziplinäre Charakter des Fachs geht dabei in zwei Richtungen: Digital Humanities arbeiten zum einen an der Schnittstelle von Informations-/Computertechnik und geisteswissenschaftlichem Wissen; zum anderen beschäftigen sie sich innerhalb der Geisteswissenschaften mit den disziplinübergreifenden Gemeinsamkeiten bei der Verwendung von Technologien, Ansätzen und Methoden zur Bearbeitung von digitalen Projekt- und Forschungsdaten. Ziel ist es, Inhalte digitaler Quellen für die geisteswissenschaftliche Forschung verfügbar zu machen und zu vernetzen, digitale Daten zu generieren und die Daten schliesslich auch nachhaltig zu archivieren. Konkret heisst das unter anderem, virtuelle Forschungsumgebungen und Datenbanksysteme anzulegen sowie computergestützte Verfahren zu entwickeln, um mit grossen Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen systematisch und langfristig arbeiten zu können.

Für dieses innovative Feld, das ständig an Bedeutung gewinnt, werden neue Fachkräfte und ein entsprechendes Ausbildungsangebot benötigt. Vor diesem Hintergrund ist das PhD-Programm «Digital Humanities» an der Universität Basel entstanden. Es bietet eine geeignete Plattform und ein Netzwerk an Know-how-Trägern und Forschungsgruppen aus unterschiedlichen Disziplinen und damit eine breite Abstützung für Doktorierende. Ein solches Programm ist nicht nur für die Ausbildung zukünftiger Forschender wichtig, es stellt auch eine wichtige Antwort auf die steigende Nachfrage nach interdisziplinär ausgebildeten Fachkräften in unterschiedlichen Bereichen der Privatwirtschaft und im Umfeld von Gedächtnisinstitutionen, Archiven und Museen dar.

Im Mittelpunkt der Forschung am Digital Humanities Lab (DHLab) der Universität Basel steht die Entwicklung von neuen digitalen Werkzeugen und Methoden sowie die Bewertung der Implikationen für Forschung und Forschungsergebnisse in einem reflektiven und interdisziplinären Diskurs. Das DHLab ist spezialisiert auf verschiedene Forschungs- und Anwendungsbereiche, darunter die folgenden:

  • Analoge und digitale Fotografie
  • Bildverarbeitung und -restaurierung
  • Digitalisierung von Bildbeständen
  • Digitale Archivierung, Datenhosting, Datenmigration
  • Digitale Infrastrukturen (z.B. Editionen, Sammlungen, RDF-Datenbanken)
  • Computergestützte Analyse von Medien, Kultur und Gesellschaft
  • Digitale Bearbeitung und Korpusbildung
  • Computergestützte und experimentelle Analyse von literarischen Texten (z.B. Lesestudien)
  • Theorie und Methodik der Digitalisierung
  • Digitale Bildgebung, computergestützte Fotografie
  • Bildverarbeitung und -wiederherstellung
  • Langzeitarchivierung von digitalem Wissen

Zudem betreibt das Digital Humanities Lab zahlreiche Forschungsprojekte und -infrastrukturen wie das Data and Service Center for the Humanities (DaSCH) oder die virtuelle Forschungsumgebung SALSAH. Es ist ausserdem beteiligt am interuniversitären Projekt NIE–INE zum Aufbau einer nationalen Infrastruktur für Editionen.

Studierenden aus dem Ausland empfehlen wir über die nachstehenden Informationen hinaus, auch das Merkblatt step by step – Preliminary information for international PhD candidates at the University of Basel zu konsultieren.

Zulassung und Immatrikulation

Die Zulassung zur Doktoratsausbildung setzt einen Masterabschluss in einem zum gewünschten Promotionsfach verwandten Studienfach oder Studiengang voraus, wobei der Notendurchschnitt auf ein Zehntel gerundet mindestens 5,0 betragen muss (das schweizerische System umfasst Noten zwischen 1 und 6, wobei 6 = max., 4 = pass). Andere Studienabschlüsse einer von der Universität Basel anerkannten Hochschule können ganz oder teilweise als äquivalent anerkannt werden, gegebenenfalls mit der Auflage, Studienleistungen nachzuholen. Abschlüsse der universitären Weiterbildung (z.B. Master of Advanced Studies) berechtigen nicht zu einem Promotionsstudium.

Anmeldung

Der Antrag auf Zulassung muss beim Studiensekretariat der Universität gestellt werden und erfolgt online. Bewerbungen können auch nach Ablauf der offiziellen Anmeldefristen eingereicht werden. Eine Bearbeitung auf das gewünschte Semester hin ist dann jedoch nicht mehr gewährleistet, und auch das Belegen von Lehrveranstaltungen im laufenden Semester kann nicht garantiert werden.

Aufnahme in ein Doktoratsprogramm

Für die Aufnahme in ein Doktoratsprogramm ist die erfolgreiche Zulassung zum Doktorat an der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel Voraussetzung. Sobald diese Zulassung erfolgt ist, kann das Gesuch um Aufnahme in ein Doktoratsprogramm gestellt werden. Informationen zur Bewerbung finden Sie auf den Webseiten der jeweiligen Doktoratsprogramme.

Cotutelle de thèse

Für Informationen betreffend der Durchführung eines Doktoratsprojekts, das gleichzeitig an der Universität Basel und einer zweiten Universität im Ausland stattfindet und zu einem Doppelabschluss führt (sogenannte Cotutelle de thèse resp. Double Doctoral Degree), steht die Website der Universität Basel zur Verfügung.

Sprachvoraussetzungen

Die hauptsächlichen Unterrichtssprachen an der Philosophisch-Historischen Fakultät sind Deutsch und Englisch (mit Ausnahme der Sprach- und Literaturwissenschaften). Für ein erfolgreiches Studium sollte in den Unterrichtssprachen des Promotionsfaches ein Niveau von mindestens C1 gemäss dem Europäischen Referenzrahmen vorhanden sein. Den Erwerb von Sprachkenntnissen auf den geforderten Niveaus unterstützt das Sprachenzentrum der Universität Basel.

Stabsstelle Forschungsdekanat

Administration Doktorat

Ein Promotionsstudium dauert in der Regel drei bis fünf Jahre und besteht aus der Dissertation, einem Bildungsangebot (curricularer Teil) und dem Doktoratsexamen. Das Bildungsangebot umfasst im individuellen Doktorat Leistungen im Umfang von mind. 12 Kreditpunkten, in den Doktoratsprogrammen mind. 18 Kreditpunkte. Zunächst gilt es jedoch, ein Doktoratskomitee zu bilden, das die Rahmenbedingungen für das Doktorat festlegt und gemeinsam mit Ihnen die Doktoratsvereinbarung inklusive dem Individuellen Studienplan erstellt.

Doktoratskomitee

Zusammensetzung und Aufgaben

Jedes Doktorat wird von einem Doktoratskomitee begleitet. Dieses besteht a) in der Regel aus einem Erst- und einer Zweitbetreuungsperson oder kann b) um eine dritte Person auf ein Dreierkomitee erweitert werden. Die Erstbetreuungsperson ist hauptverantwortlich für die korrekte Durchführung des Promotionsvorhabens und muss eine angemessene Betreuung gewährleisten. Das Doktoratskomitee legt das zu absolvierende Bildungsangebot fest und gibt der bzw. dem Promovierenden in regelmässig stattfindenden Betreuungsgesprächen Rückmeldung zu Qualität und Fortschritt der Arbeit. Alle Mitglieder des Doktoratskomitees verfassen je ein unabhängiges und benotetes Gutachten über die eingereichte Dissertation.

Bildung und Einsetzung 

Die Erstbetreuungsperson muss bereits bei der Beantragung der Zulassung zum Doktoratsstudium benannt werden. Dazu ist ein Antrag des Erstbetreuers bzw. der Erstbetreuerin um Betreuungsübernahme auszufüllen und zusammen mit dem Antrag auf Zulassung beim Studiensekretariat einzureichen. Die weiteren Betreuungspersonen sollten möglichst zu Beginn der Promotion bestimmt werden. Das Doktoratskomitee muss jedoch spätestens 12 Monate nach Beginn des Doktorats benannt und vom Promotionsausschuss eingesetzt werden. Die Frist für die Einsetzung des Doktoratskomitees wird jeder Doktorandin bzw. jedem Doktoranden zusammen mit der Zulassungsverfügung mitgeteilt.

Die Erstbetreuung können alle Professorinnen und Professoren, die der Gruppierung I der Phil.-Hist. Fakultät der Universität Basel angehören, übernehmen. Mitglieder der Gruppierung II (Assistenzprofessorinnen und -professoren ohne Tenure Track, promovierte Titularprofessorinnen und -professoren sowie an der Fakultät habilitierte Privatdozentinnen und Privatdozenten) können eine Erstbetreuung übernehmen, sofern eine Professorin oder ein Professor aus der Gruppierung I als zweite Betreuungsperson fungiert. Diese muss allerdings bereits bei der Beantragung der Zulassung zum Doktorat im Antrag der Erstbetreuungsperson um Betreuungsübernahme benannt werden. Auf Antrag an den Promotionsausschuss – die Doktoratsvereinbarung reicht in diesem Fall aus – können promovierte Titularprofessorinnen und Titularprofessoren der Phil.-Hist. Fakultät sowie Mitglieder der Gruppierung I einer anderen Fakultät der Universität Basel den Mitgliedern der Gruppierung I der Phil.-Hist. Fakultät in Belangen des Doktoratskomitees gleichgestellt werden.
Die Zweitbetreuung können alle oben genannten Fakultätsmitglieder der Gruppierungen I und II übernehmen. Der Promotionsausschuss kann auf Antrag – die Doktoratsvereinbarung reicht in diesem Fall aus – auch eine Zweitbetreuungsperson ausserhalb der Fakultät oder ausserhalb der Universität Basel zulassen. Sie müssen eine vergleichbare Qualifikation und Anstellung besitzen wie interne Zweitbetreuungspersonen und an ihrer Heiminstitution das Promotionsrecht besitzen. In der Doktoratsvereinbarung sind die vollständigen Kontaktdaten der beantragten externen Zweitbetreuungsperson anzugeben (universitäre Anbindung, Postanschrift, E-Mail-Adresse). Über die Genehmigung einer externen Zweitbetreuung entscheidet der Promotionsausschuss.
Auf Antrag des bzw. der Doktorierenden an den Promotionsausschuss kann das Doktoratskomitee um eine dritte Betreuungsperson erweitert werden. Im Rahmen einer Dreierbetreuung kann entweder die Zweit- oder die Drittbetreuungsperson über kein Promotionsrecht verfügen, allerdings muss diese Person eine Anbindung an eine Hochschule nachweisen oder über eine hohe fachliche Kompetenz im Promotionsthema verfügen. Dazu muss ein formloser Antrag in Briefform an den Promotionsausschuss gestellt werden mit Begründung der Wahl und Angaben zu Position, institutioneller Anbindung und Adresse (Postanschrift, E-Mail-Adresse) der gewünschten Betreuungsperson. Der Antrag muss von der Erstbetreuungsperson unterstützt werden. Über die Genehmigung eines Dreierkomitees entscheidet der Promotionsausschuss.

Weitere Informationen zum Promotionsverlauf finden Sie auf der Website der Philosophisch-Historischen Fakultät.

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Anmeldung zur Doktoratsprüfung

Wenn die Dissertation geschrieben ist, alle curricularen Leistungen erfolgreich absolviert wurden und allfällige Auflagen erfüllt worden sind, kann die Zulassung zum Doktoratsexamen beantragt werden. Dazu sind die folgenden Schritte nötig:

  1. Abgabe je eines Dissertationsmanuskripts an die Betreuungspersonen des Doktoratskomitees durch die Doktorandin bzw. den Doktoranden. Die Fakultät übernimmt keine Kosten, die bei einer allfälligen Versendung von Dissertationsmanuskripten entstehen.
  2. Anmeldung zum Doktoratsexamen (über die Phil App oder per E-Mail) mit sämtlichen im Merkblatt Anmeldung zum Doktoratsexamen aufgeführten Angaben und Unterlagen.

Die Anmeldung zum Doktoratsexamen sollte spätestens vier Monate vor dem gewünschten Datum der mündlichen Prüfung eingereicht werden. Während der Master-Prüfungssessionen sind keine Doktoratsexamen möglich. Die Zulassung zum Doktoratsexamen erfolgt nach Annahme der Dissertation durch die Betreuungspersonen. Deren Entscheid über Annahme oder Ablehnung der Dissertation muss dem Dekanat innerhalb von vier Monaten nach Abgabe der Dissertation vorliegen. Die Bestätigung der Annahme der Dissertation sowie die Bestätigung der Zulassung zum Examen werden der Kandidatin bzw. dem Kandidaten zusammen mit der Prüfungseinladung und dem Prüfungsplan zugestellt.

Prüfungsorganisation und Doktoratsexamen

Das Examen findet spätestens innerhalb von zwei Monaten nach Annahme der Dissertation statt. Bis zum Zeitpunkt des Examens müssen die Doktorierenden weiterhin immatrikuliert sein. Die Prüfung wird von der Studienadministration des Dekanats organisiert. Das Doktoratsexamen wird von der hauptverantwortlichen Betreuungsperson abgenommen, weitere Betreuungspersonen des Doktoratskomitees sollen sich wenn immer möglich am Examen beteiligen. Die Teilnahme von Prüfenden am Examen via Skype ist auf Antrag möglich, unter der Voraussetzung, dass es sich um Personen aus dem Ausland handelt und Erstbetreuerin bzw. Erstbetreuer und Prüfungskandidatin bzw. Prüfungskandidat persönlich anwesend sind. Alle Prüfungsteilnehmenden müssen in einem formlosen Antrag an die Studienadministration des Dekanats ihr schriftliches Einverständnis zur Teilnahme eines Prüfenden via Skype geben. Verantwortung für die Technik trägt die Prüfungskandidatin bzw. der Prüfungskandidat. Geräte und Internetzugang können in der Regel durch das Dekanat bereitgestellt werden. 

Das Doktoratsexamen dauert 60 Minuten und ist in der Regel nicht öffentlich (Ausnahmen sind vorgängig mit der Studienadministration des Dekanats abzusprechen). Das Doktoratsexamen besteht aus einer Verteidigung der Dissertation (Disputation) auf Grundlage der vorab zur Kenntnis gebrachten Gutachten. Die Disputation setzt sich zusammen aus einem ca. 15-minütigen Vortrag und einer sich daran anschliessenden Diskussion. Diese kann sich von der Dissertation ausgehend über das weitere Fachgebiet erstrecken, dem die Dissertation zugehört. Nach bestandenem Doktoratsexamen vollzieht die bzw. der Prüfungsvorsitzende die vorläufige Promotion. Bis zur rechtskräftigen Promotion darf der Titel Dr. phil. des. (Doktor philosophiae designatus) geführt werden.

Zeugnis und Diplomfeier

Das Zeugnis wird an der Diplomfeier überreicht. Für KandidatInnen, die ihr Examen im Zeitraum zwischen 1. Februar bis 31. Juli erfolgreich abgelegt haben, findet die Diplomfeier im darauf folgenden September statt, für KandidatInnen, die ihr Examen im Zeitraum zwischen 1. August bis 31. Januar erfolgreich abgelegt haben, im darauf folgenden März. Ist eine persönliche Entgegennahme des Zeugnisses an der Diplomfeier nicht möglich, können die Abschlussdokumente auf Anfrage zugesendet werden.

Publikation, Promotionsurkunde und Titelführung

Das Promotionsverfahren ist erst nach Erfüllung der Publikationspflicht und der Aushändigung der Urkunde abgeschlossen. Die Kandidatin bzw. der Kandidat ist verpflichtet, die Dissertation innerhalb von drei Jahren nach dem Doktoratsexamen in der in den Publikationsbestimmungen der Fakultät festgelegten Form abzuliefern. Die Druck- und Bindevorschriften für Dissertationen der Universitätsbibliothek müssen ebenfalls beachtet werden. Eine detaillierte Anleitung zur Publikation der Dissertation in elektronischer Form auf dem Dokumentenserver edoc der Universitätsbibliothek finden Sie unter der Rubrik E-Dissertation.

Nach Erfüllung der Publikationspflicht wird möglichst innerhalb von zwei Monaten die Promotionsurkunde ausgestellt. Die Promotionsurkunde berechtigt zum Führen des akademischen Titels «Dr. phil.», in englischer Übersetzung «PhD». Die Promotion wird durch die Publikation im Kantonsblatt Basel-Stadt bekannt gemacht.

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Finanzierungsmöglichkeiten für die Doktoratsausbildung

Ein Promotionsstudium dauert in der Regel zwischen drei und fünf Jahren. Es ist wichtig, dass Sie sich über die Finanzierung Ihrer Doktoratsphase frühzeitig Gedanken machen und gemeinsam mit dem Erstbetreuer bzw. der Erstbetreuerin vor dem Start der Ausbildung eine Lösung finden. 

Doktorierende sollten erwägen, während der ersten Projektphase ein konkurrenzfähiges Gesuch für ein Stipendium oder eine Projektanstellung auszuarbeiten, um die Promotion im Rahmen einer Drittmittelförderung weiterzuführen bzw. erfolgreich abzuschliessen. Hinweise zu Finanzierungsmöglichkeiten (Doc.CH, Schweizerischer Nationalfonds, Forschungsfonds der Universität Basel, Stiftungen etc.) und zum Beratungsangebot der Universität Basel finden Sie auf der entsprechenden Seite des Ressorts Nachwuchsförderung. Zudem bietet die Datenbank Research Professional ein strukturiertes Suchangebot, um eine geeignete Finanzierungsmöglichkeit zu finden.

Druckkostenbeiträge für Dissertationen

Der Max Geldner-Dissertationenfonds gewährt Beiträge an die Druckkosten von Dissertationen an der Philosophisch-Historischen Fakultät. Das Antragsformular ist zusammen mit der Verlagsofferte sowie einer Empfehlung der Erstbetreuerin bzw. des Erstbetreuers vor der Drucklegung einzureichen.

Gesuche, die bis spätestens 15. Februar bzw. 15. September im Forschungsdekanat vorliegen, werden jeweils in der darauffolgenden Sitzung im Februar/März bzw. im September/Oktober behandelt. Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte dem Merkblatt

Auskünfte und Gesuche sind zu richten an:
Max Geldner-Dissertationenfonds
Dekanat der Phil.-Hist. Fakultät
Bernoullistr. 28
4056 Basel
Schweiz

Zusätzlich können Druckkostenzuschüsse für Promotionen an der Universität Basel beim Vizerektorat Forschung beantragt werden.

Studienfachberatung

Unterrichtskommission

Become a PhDigital

Digital Humanities Research Areas

The digital aspects of doctoral projects can range from the development of new digital tools and methods to the use of existing digital applications and the evaluation of the implications for research and research results. The integration of different projects into an open, reflective and interdisciplinary discourse is central.

In particular, we offer support with:

  •     Computer-aided analysis of media, culture and society
  •     Theory and methodology of digitization
  •     Digital imaging, computational photography
  •     Image processing and restoration
  •     Long-term archiving of digital knowledge
  •     Digital editing and corpus building
  •     Computational and experimental analysis of literary texts (e.g. reading studies)

REPORTS & IMPRESSIONS

DH CH Launch Event: Digital Visual Media and Metadata (June 07-09, 2021)

Interdisciplinary Digital Humanities Research Workshop. The combination of image and text is essential to provide and exchange information in the digital domain. Researchers from different image-based research fields include different approaches to the subject of digital visual media and metadata.Metadata and semantic information are crucial for most of such operations with data. Enriching images with words and words with images is more important than ever.

This can be demonstrated for example by the research on cultural heritage, as important sources of great importance for our social and cultural identity. The change towards digital methods and tools is essential in this context in several ways since the form of capturing technology as well as the visualization of content changed greatly with the advent of the digital. Consequently, we will visit important roman cultural heritage institutions.

www.dh-ch.ch

Winter School Technisch.Kritisch.Digital. Interdisziplinäre Explorationen, January 2020

Eine Kooperation des Digital Humanities Lab, der Graduiertenschule G3S und dem SNF Digital Lives Projekt «Verhandeln, verdaten, verschalten» des Seminars für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Basel im Seminarhotel Lihn in Filzbach am Walensee. 

Aus der Perspektive verschiedener Disziplinen widmete sich dieser Event der Frage, welche Rolle der kritisch-analytische Blick der Geistes- und Sozialwissenschaften bei der Implementierung und dem Verstehen der Prozesse spielt, die mit digitalen Technologien verflochten sind. Der Begriff Digitalisierung wird gegenwärtig sehr unterschiedlich gebraucht. Einerseits wird damit ein Prozess beschrieben, der allgegenwärtig in Gang ist und vielerorts vertraute Denkgewohnheiten und Kategorisierungen irritiert oder umschreibt. Andererseits ist sie ein politisches und wirtschaftliches Zukunftsprojekt, das Versprechen der Moderne einlösen soll, in dem alles schneller, effizienter und von der Fehlerhaftigkeit menschlichen Handelns befreit, möglich werden soll. 

Als Output der Veranstaltung entstand folgender blog: https://www.goingdigital.de/blog-2/

Doctoral Course: Distant Reading – Tools and Methods, December 2019

Distant Reading, ein Verfahren, das durch die Digitalisierung in den Geisteswissenschaften entstanden ist, hat sich als einer der produktivsten Ansätze für literarische Texte erwiesen. Karten, Grafiken und Bäume, so Moretti (2005) in seinem Buch „Graphs, Maps, Trees: Abstract Models for a Literary History“ ermöglichen die innovative Relektüre berühmter Werke ebenso die Beschäftigung mit in Vergessenheit geratenen Texten. Neue Muster werden sichtbar, Hypothesen können erstmals systematisch auf grösseren Korpora überprüft werden. Jedoch wird beim Distant Reading oftmals die wichtige Ebene der ursprünglichen Datenerfassung vernachlässigt: Woher kommen die Daten? Wie werden sie gewonnen? Welche Implikationen haben hier bestimmte Entscheidungen?

In diesem Kurs wird vorgeschlagen, zur entscheidenden Phase der Datenerfassung zurückzukehren, indem die Produktionskette detailliert beschrieben wird. Wir beginnen mit OCR (Optical Character Recognition), ein Verfahren, das einen Bilddatensatz in nutzbaren Text umwandelt, wobei Variationen in Druck, Orthographie sowie Materialität der Artefakte Herausforderungen darstellen. Die zweite – und entscheidende – Einheit ist die XML-TEI-Codierung, die die gewonnenen Textdaten in eine durchsuchbare Datenbank transformiert und mit weiteren Informationen, etwa zu AutorIn, Gattung und Publikationszeitraum, versieht. Als dritte Einheit wird die Analyse mit der Software R aufgezeigt, die es ermöglicht, Forschungsfragen zu testen, sowie Daten explorativ zu analysieren und zu visualisieren.

Dieser Kurs legt den Grundstein für ein erstes mehrsprachiges Schweizer Literaturkorpus (Französisch, Italienisch und Deutsch). Anhand dieses Korpus wird im Verlauf des Kurses das Verfahren des Distant Reading und seine Bedingungen auf allen Ebenen diskutiert.

Der Kurs ist angebunden an ein gemeinsames Forschungsprojekt im Rahmen des europäischen Projekts Distant Reading for European Literary History https://www.distant-reading.net/

 

Doctoral Day: Computerizing Handwritings, July 2019

The doctoral Day “Computerizing Handwritings: Current Approaches on Ancient Documents” held in Basel on June 27th 2019 gathered around 30 scholars and students. During the day, ten speakers from Switzerland, France, the Nederland and Germany could present their ongoing research on historical document analysis and successfully set the foundations for future collaborations.

Forschungsseminar: Photographic Transition / Fotografische Übergänge, April 2019

The transition from analog pictures to digital pictures is very complex and these two categories intertwine with each other very closely. There is no exact borderline between all these development of technology. A lot of scientist have invested their time and effort into making pictures as convenient as we know it today. One of the well-known engineer would be Steven Sasson, who invented the digital camera under the name Kodak. However, Kodak was well-known for their camera films back then. Shortly after Kodak has actually presented the very first digital camera, a lot of other big companies like Sony, Nokia, Canon and Fuji would jump into the market as well, leaving Kodak with their famous camera films behind. Kodak failed to survive in the new market because people would always see Kodak as a camera films company even though Kodak was always keeping up technologically. Kodak failed to share their innovation of digital cameras with their audience. 

Nowadays taking pictures can be seen very well on screens unlike back the all the pictures would be on paper. Printing pictures are not as common anymore as in the last century. The digitalization has a huge influence on us in many aspects and a lot research has brought us to where we are today. 

In this seminar a lot about analog and digital photography was discussed and analyzed. It showed the big spectrum about the past and the present which gives a bigger understanding for the complex transition from analog to digital photography.

https://vorlesungsverzeichnis.unibas.ch/de/semester-planung?id=238603

 

Swiss DH Exchange, February 2019

The Swiss Digital Humanities Exchange was on fire #DHX2019

It all started with a tour of the DHLab Basel @Bernoullianum, a building that used to house the former Basel Observatory. Insights were given about on-going projects such as Bernoulli-Euler Online (presented by Tobias Schweizer) and Knora/Salsah (presented by Flavie Laurens & André Kilchenmann), as well as new ones coming in the future. 

After these earlier visits, the Friday afternoon was organized in three sessions of “firing talks” with intermediate breaks (more).

The second day was dedicated to cultural and social activities and exchange. During a digital city tour a hidden side of Basel, full of surprises, was discovered. The event concluded with a visit of the HeK museum. The artistic projects that were shown in the exhibition (Pax Award winners of 2018) explored the social and technical issues of the digital era through different senses.

All participants agreed that this exchange must be continued at all costs. Hopefully you will soon hear about this group again which should already face planning a #DHX2020! 

Want to be part of #DHX2020? Do not hesitate to contact us

 

Long-Term Archiving of Digital Knowledge, December 2018

Long-term archiving or long-term access is a major topic after the digital turn in the humanities, as many funding agencies such as the Swiss National Science Foundation (SNSF) and the European Commission (for Horizon 2020 and ERC grant applications) are now requiring that a data management plan be in place in order to receive research funding. This new imperative raises many questions in the scientific community. In this event expectations and contributions in the field of data management and archiving were discussed. To better understand the contours of data management by emphasizing the necessary link between strategy and practice.

We had so many great experts like: Stefan Kwasnitza (Bundesarchiv), Tobias Wildi (docuteam GmbH), Peter Fornaro and Lukas Rosenthaler (DaSCH), Dirk Duellmann (CERN) and Rino Büchel (Eidgenössische Kommission für Kulturgüterschutz).


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Vera Chiquet

Dr. Vera Chiquet
Digital Humanities Lab
Bernoullistrasse 32
4056 Basel
Switzerland

Tel: +41 61 207 38 36